"Musikalisch ist ...
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... in der Germeringer Stadthalle geboten, was die postmoderne Musik zu bieten hat: viel Schlagwerk, raffiniert instrumentierte Klangflächen und im Besonderen auch häufige Anklänge an mittelalterliche Weisen und Kompositionstechniken, angefangen von der Anpassung lateinischer Gregorianik an deutsche Prosa - ... - bis hin zu Formen mittelalterlicher Mehrstimmigkeit.
Das 1228 geschriebene Palästinalied von Walther von der Vogelweide oder eine daran stark angelehnte Melodie durchzieht die Kinderchöre wie ein roter Faden. Insgesamt aber ist diese Oper "Schattenkinder" musikalisch wesentlich reicher und vielgestaltiger als etwa Wilfried Hillers in direkter Orff-Nachfolge geschriebener "Goggolori" - um ein beinahe allgemein bekannt gewordenes Beispiel zum Vergleich zu nennen. Das Sujet gibt in der Tat an musikalischen Anregungen sehr viel her, von mittelalterlichen Tänzen in den Bauerndörfern, in welchen die Kinder "gesammelt" wurden bis zur türkischen Musik beim Sklavenhandel. ...
Wer sich für Oper interessiert, sollte sich die Gelegenheit eines musikalisch-szenisch saftigen Exemplars nicht entgehen lassen.."
Adolf Karl Gottwald, Süddeutsche Zeitung vom 18.6.96 |
"Orginellster Beitrag ...
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... dieses ersten Forumskonzertes war ein Trio für Violine, Klavier und Schlagzeug des in München studierenden Spaniers ENRIQUE UGARTE. Er nutzte
die Kombination der drei Insrumente zu reizvollen Klangkontrasten und Klangmischungen, wobei zumal das Schlagzeug sehr differenziert eingesetzt war. Auch dank der Interpreten (...) geriet der ruhige Mittelteil zu einer zarten und doch intensiven Klangbeschwörung."
Darmstädter Tageblatt 15.4.81 |
"Die Musik von Enrique Ugarte ...
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... überraschte durch gelungene melodische Einfälle, überzeugte insgesamt ... durch plastische Klangfarben und einen, meist ausgewogenen vielschichtigen Orchesterklang."
Helmut Mauro, Süddeutsche Zeitung vom 19.6.95
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